Hanau, den 1. August 2017

                                    PRESSEMITTEILUNG

Starkes Zeichen der Freundschaft in der Hanauer Partnerstadt Jaroslaw

Vor 25 Jahren wurde der Verein Freundschaft mit Jaroslawl gegründet, Grund genug mit einer 20-köpfigen Delegation der Stadt an der Wolga vom 23. – 29. Juli einen Besuch abzustatten. Ohne Übertreibung kann dieser Besuch als einer der erfolgreichsten der letzten Jahre bezeichnet werden. Neben den sehr interessanten und offenen Diskussionen über bereits praktizierte Schüler- und Musikeraustausche wie zwischen der Karl-Rehbein-Schule mit der Sobinow-Musikschule und der Hohen Landesschule mit der Puschkin-Schule Nr. 43, wurden erfreulicherweise neue Betätigungsfelder gefunden, so sind feste Planungen vereinbart, einen Trainer-Austausch im Bereich Jiu-.Jitsu zu organisieren und weitere Sportarten zu untersuchen, mit denen ebenfalls Austausche betrieben werden können. Die Wetterauische Gesellschaft wird sich mit der geographischen Gesellschaft von Jaroslawl austauschen und eine neue Zusammenarbeit diskutieren.

Erstmals fand ein Besuch des bedeutendsten russischen Herstellers von Motorschlitten und Quad-Fahrzeugen in Rybinsk nordwestlich von Jaroslawl am Rybinsk-See gelegen. Dieser Besuch war insofern besonders, weil das Werk bis vor kurzem noch in einer Sperrzone lag, für die Besuche von Ausländern strikt unmöglich waren.

Anlässlich einer Sitzung aller Partnerschaftsorganisationen der Stadt Jaroslawl mit dem Oberbürgermeister Wladimir Slepzow und dem Auslandsbürgermeister Wjatscheslaw Gavrilov hatte der Vorsitzende des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl Jürgen Reuling die Gelegenheit, den Verein und seine Erfolgsgeschichte vorzustellen was mit sehr großem Respekt und Anerkennung zur Kenntnis genommen wurde. Oberbürgermeister Slepzow bezeichnete die Verbindung mit Hanau als die aktivste aller Verbindungen, die er weiterhin stark unterstützen werde.

Höhepunkt des einwöchigen Besuches war zweifellos der Empfang durch die Stadt Jaroslawl im großen Festsaal im Rathaus. In einer bemerkenswerten Sitzung begrüßte der Auslandsbürgermeister Wjatscheslaw Gavrilov nicht nur die Hanauer Delegation sondern auch die russischen Vereinsvertreter. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl der Mitbegründer der Städtepartnerschaft zwischen Hanau und Jaroslawl Alexander Sisow (ehemaliger Bürgermeister von Jaroslawl und ehemaliges Mitglieder Moskauer Duma) als auch der vorherige Auslandsbürgermeister Valerij Velitschko sowie der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher die Gäste begrüßten.

Eine besondere Ehre erfuhren die langjährigen Vorstandsmitglieder und Freunde des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl durch besondere Ehrenurkunden des Oberbürgermeisters Wladimir Slepzow und des Auslandsbürgermeisters Gavrilov.

Im Rahmen des Empfangs übergab der Vorsitzende Jürgen Reuling ein medizinisches Analysegerät „Audiometer“ als Spende an Herrn Degtjarew, Hauptarzt des  Krankenhauses Solowjow. Die notwendigen Spendengelder waren überwiegend durch Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt worden. Die Spende wurde mit großer Dankbarkeit entgegengenommen.

 Die Unterzeichnung eines gemeinsamen Memorandums dokumentiert den Willen beider Partnerschaftsvereine, die bisherigen Aktionen und Projekte auch in Zukunft zum Wohle der Freundschaft zwischen beiden Bürgerschaften zu pflegen und auszubauen.

 Die Verteilung der zweisprachigen Festschrift zum 25-jährigen Vereinsbestehens, begleitet von einem musikalischen Beitrag der Sobinow-Musikschule beendete den Empfang.

Eine tolle Reise ging zu Ende, noch lange werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der großen Gastfreundschaft und Herzlichkeit der russischen Freunde erinnern und freuen sich auf den Gegenbesuch zur akademischen Feier zur 25-Jahrfeier im Schloss Philippsruhe.am 1. Oktober.

 Jürgen Reuling
Vorsitzender

 

Hanau, den 15.7.2017

 PRESSEMITTEILUNG

 Delegation aus Jaroslawl erkundet das EZB – Gelände

 An anderer Stelle wurde bereits über den Besuch der kleinen Delegation aus der Hanauer Partnerstadt Jaroslawl in Russland berichtet.

Der Verein Freundschaft mit Jaroslawl kümmerte sich im Anschluss an die Gespräche mit der Baugesellschaft Hanau um die Delegation aus Jaroslawl mit dem stellvertretenden Oberbürgermeister Mikhail Kuznetsov, der Direktorin für Bauwesen Svetlana Zhilkina und der verantwortlichen Mitarbeiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen im Rathaus von Jaroslawl Galina Mischina.

Es bereitete den Gästen sichtbares Vergnügen, das Gelände um die EZB in Frankfurt zu besichtigen wobei vor allem sehr detaillierte Fragen nach Mietpreisen, verfügbarem Wohnraum und Architektur der Hochhäuser im  Vordergrund der Gespräche standen. Die tolle Skyline von „Mainhattan“ begeisterte die Gäste sehr. Die Besichtigungstour rundete das Besuchsprogramm der russischen Gäste ab und hinterließ großen Eindruck. Der Vorsitzende des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl Jürgen Reuling, der diese Tour begleitete und kommentierte drückte den Wunsch aus, dass auch im nächsten Jahr diese Art von gegenseitigen Besuchen sich zum Wohl der Freundschaft zwischen beiden Städten weiter entwickeln und vertiefen lässt.
 

Hanau den 29.04.17 - Artikel im Hanauer-Anzeiger
25 Jahre Vereinsjubiläum, 25 Jahre Freundschaft mit Jaroslawl – eine stolze Bilanz

hier klicken um die PDF-Datei zu öffnen

Pressemitteilung von Mittwoch, 29. März 2017 Stadt Hanau

 Partnerstadt Jaroslawl hat neuen Bürgermeister

- OB Kaminsky gratuliert zur Ernennung

 Wladimir Slepzow heißt der neue Bürgermeister von Hanaus russischer Partnerstadt Jaroslawl, der seit 1. März 2017 im Amt ist. Mit einem persönlichen Schreiben an Oberbürgermeister Claus Kaminsky informierte Slepzow über seine Ernennung und betonte, dass ihm die Anbahnung, Entwicklung und Vertiefung der internationalen kommunalen Zusammenarbeit sehr wichtig sei. „Besondere Aufmerksamkeit lenken wir auf die Partnerstädte, mit denen lange Zeit Freundschaftsbeziehungen und Vertrauensverhältnisse gepflegt werden und in deren Beziehungen (…) Freundschaftsvereine und viele Bürgerinnen und Bürger eingebunden sind. Ein solcher Partner ist für uns seit über 20 Jahren die Stadt Hanau“, schreibt Slepzow, der zuvor bereits als stellvertretender Bürgermeister von Jaroslawl tätig war. Slepzows Brief endet mit einer herzlichen Einladung an die Hanauer Bürgerinnen und Bürger die Stadt Jaroslawl zu besuchen.

OB Kaminsky gratulierte dem russischen Kollegen und blickte in seinem Antwortbrief auf die gemeinsame Geschichte zurück: „In diesem Jahr begeht der Hanauer Partnerschaftsverein sein 25-jähriges Jubiläum, die Städtepartnerschaft besteht dann seit 15 Jahren“, so der OB. „Diese Jahre haben uns durch gute und schlechte Zeiten, durch gemeinsame Projekte, Ausstellungen, Besuche und Entwicklungen geführt. Was immer geblieben ist, ist die Freundschaft zwischen unseren Städten“, betonte der Kaminsky. Er sei sich sicher, dass die Freundschaft in der positiven und für beide Seiten lohnenden Art und Weise weitergeführt werde wie bisher. Für den Juli 2017 kündigte Kaminsky zudem den Besuch einer Hanauer Vereinsdelegation in Jaroslawl an.

 Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:

 Wladimir Slepzow

http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=172980
 

Hanau, den 25.11.2016

PRESSEMITTEILUNG

 Ehrenvorsitzender des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl Klaus Remer ist tot

 Der Verein Freundschaft mit Jaroslawl beklagt den Tod seines Ehrenvorsitzenden und langjährigen ersten Vorsitzenden Klaus Remer, der am letzten Freitag nach schwerer Krankheit verstorben ist. Klaus Remer war 1992 Gründungsmitglied des Vereins und übernahm 2001 dessen Vorsitz bis Mitte 2016. „Er hat sich durch sein außergewöhnliches Engagement und langjährige ehrenamtliche Arbeit allerhöchste Verdienst um den Freundschaftsverein erworben, er hat den Verein entscheidend geprägt“ würdigt der Vorsitzende Jürgen Reuling im Namen des gesamten Vorstandes die Verdienste von Klaus Remer.

Sein Tod löst nicht nur Betroffenheit bei den Hanauer Vereinsmitgliedern aus, auch der Vorstand des Partnerschaftsvereins von Jaroslawl und die dortige Stadtverwaltung sind von großer Trauer erfüllt. In dem Kondolenzschreiben des Bürgermeisters Wjatscheslaw Gawrilow  kommt die große Wertschätzung Klaus Remers zum Ausdruck:

„Wir möchten unser tiefempfundenes Beileid zum Ableben von Klaus Remer, dem Kommunalpolitiker und der hervorragenden Persönlichkeit der Stadt Hanau ausdrücken. Sein Beitrag zum Gemeinschaftsleben, zur Kultur und Städtepartnerschaft mit Jaroslawl kann nicht hoch genug veranschlagt werden. Er trat unermüdlich als Friedensbote für die Freundschaft zwischen unseren Völkern und unseren Städten auf.“

Alle Betroffenen vereint der Wille an den gemeinsamen Zielen des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl  festzuhalten und sie auch im Sinne von Klaus Remer weiter zu entwickeln.
 

Hanau, den 18.09.2016

PRESSEMITTEILUNG

Besuch aus Jaroslawl in Hanau

Der Jaroslawler Partnerverein des Hanauer Vereins Freundschaft mit Jaroslawl kam mit einer 7-köpfigen Delegation nach Hanau, um die für 2017 vorgesehenen Aktivitäten beider Städte zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen über die Aktionen der vergangenen Monate.

Eine wesentliche Erkenntnis aus den bisherigen Aktivitäten ist die Entwicklung von früher notwendigen humanitären Hilfen hin zur Einbeziehung der Jugend, sei es Schüler, Sportler,  Musiker oder Künstler beider Städte, in gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen und Planungen. Losgelöst von politischen Gegensätzen und Hindernissen zeigen die Jugendlichen dass freundschaftliche Beziehungen und Partnerschaften durchaus ohne allzu große Mühen  realisierbar sind, ein äußerst ermutigendes Zeichen für die Zukunft der beiden Vereine.

Großes Interesse und Anerkennung auf Seiten der Besucher herrschte bei den Führungen durch die Stadtbücherei und der Wetterauischen Gesellschaft im Kulturforum. Der Besuch beim Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky zeigte einmal mehr das überragende beiderseitige Interesse an den engen Kontakten. Über den Märchenpfad zur Vorstellung der Goldenen Gans im Amphitheater, die Besucher schienen schier unersättlich.

Die inzwischen sehr engen Beziehungen zwischen der Karl-Rehbein-Schule und der Sobinow-Musikschule entwickeln sich hervorragend, gemeinsame Konzerte bis in das Jahr 2017 hinein sind geplant.

Die Besucher aus Jaroslawl nutzten die Gelegenheit, sich in der näheren Umgebung umzusehen, ein Besuch der Fasanerie Schloss Eichenzell und ein Ausflug zum Schloss Mespelbrunn faszinierte alle.

Voller Tatendrang und Interesse an der weiteren Entwicklung im Zeichen der Völkerverständigung ging die Delegation nach 1 Woche wieder auf die Rückreise nach Jaroslawl.

Hanau, den 18.09.2016

 PRESSEMITTEILUNG 

Die Hanauer Partnerstadt Jaroslawl würdigt Klaus Remer

Nur wenige Tage nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande, übergeben durch den Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky wurde Klaus Remer eine weitere Ehrung zuteil.

Während des Aufenthaltes einer Delegation des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl in Jaroslawl wurde eine Dankesurkunde der Stadt Jaroslawl unterzeichnet von Alexej Maljutin, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters, übergeben.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut:

Verwaltung der Stadt Jaroslawl

 Dankesurkunde

Dem Stadtrat i.R., dem Kulturbeauftragten der Stadt Hanau, dem ehemaligen Vorsitzenden der Gesellschaft „Freundschaft mit Jaroslawl“ Herrn Klaus Remer

 Sehr geehrter Herr Remer!

 Die Verwaltung der Stadt Jaroslawl spricht Ihnen ihre aufrichtige und tiefe Dankbarkeit aus für Ihren persönlichen Beitrag zur Gründung und Stärkung der Partnerschaft zwischen Jaroslawl und Hanau, für Ihre Beiträge zur Entwicklung kollektiver und persönlicher Kontakte zwischen den Bürgern im Rahmen der Partnerschaftsbeziehungen, zur Organisation von gemeinsamen anspruchsvollen Kultur- und Bildungsveranstaltungen, die die bedeutendsten Gedanken des interkulturellen russisch-deutschen Dialogs und der Zusammenarbeit von Jaroslawl und Hanau kennzeichnen.

Ihr gesamtes Wirken als Bote des Friedens, als großer Humanist, als echter Freund ist ein gewaltiger Beitrag zur Stärkung des Friedens und des Vertrauens zwischen unseren Ländern und Völkern.

Von ganzem Herzen wünsche ich, dass Ihr Optimismus und Ihre unerschöpfliche Energie Ihren Nachfolgern und allen Anhängern von Frieden und Freundschaft sowohl in Deutschland als auch in Russland weiterhelfen auf dem Weg zu neuen Höhen.

 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Jaroslawl
 A.G. Maljutin

 Remer, war 1992 als Kulturdezernent nach einer Reise mit einer großen Hanauer Delegation mit dem damaligen Stadtverordnetenvorsteher Josef Grimmer, Vertretern der Medien und Kulturschaffenden maßgeblich an der Gründung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl e.V.“ beteiligt. Nach seinem Ausscheiden aus dem Magistrat wurde er 2001 zum Vorsitzenden dieses Vereins gewählt und hat in den vergangenen 15 Jahren intensiv zur Entwicklung der Städtepartnerschaft beigetragen. Seit diesem Jahr ist er Ehrenvorsitzender des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl e. V.“.

Diese Ehrung und Anerkennung seitens der russischen Freundinnen und Freunde der Stadt Jaroslawl und des dortigen Partnervereins wird als Ansporn verstanden, die Anstrengungen der Völkerverständigung vor allem unter Einbeziehung der Jugend beider Städte noch mehr zu verstärken, so der Vorsitzende des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl Jürgen Reuling

Jürgen Reuling
Vorsitzender

Pressemitteilung

Alte Freundschaften erneuert - Neue Freundschaften geschlossen

Aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Gründung der UNESCO veranstaltete die Stadt Jaroslawl eine ganze Reihe von internationalen Konferenzen, künstlerisch orientierten Austauschen, gemeinsamen Musikprojekten und Konzerten für Chor und Tanz. Zur Unterstützung dieses Internationalen Jugendfestivals entsandte der Verein Freundschaft mit Jaroslawl eine fünfköpfige Delegation. Gemeinsam mit einer 14-köpfigen Delegation der Karl-Rehbein-Schule vertraten sie in Jaroslawl die Partnerstadt Hanau..

Zahlreiche Besichtigungen, Besuche, Veranstaltungen wurden von den russischen Freunden mit Sorgfalt vorbereitet und betreut.

Hierzu zählten das aufwändig restaurierte Sobinov-Museum das in vorbildlicher Art und Weise an den größten russischen Tenor erinnert, sowie das verschneite goldschimmernde Tolga-Kloster.

Beeindruckt waren die Vereinsvertreter vom ältesten russischen Theater namens Wolkow-Theater im Zentrum der tausendjährigen Stadt..

Quasi aus dem Dornröschenschlaf erwacht erschien das Bauwerk der evangelischen Lutherischen St. Petri- und Paulikirche. Die Winterkirche ist fertiggestellt, niemand muss beim Gottesdienst frieren. Die von der evangelischen Kirche aus Kassel-Brasselsberg gespendete Orgel begrüßte die Besucher auch musikalisch. Die Stadtverwaltung Jaroslawl finanzierte die vollisolierten Fenster. Erneuerter Fußboden und trockene Wände vervollständigen den Fortschritt in der Restaurierung der Kirche.

Zwei Ausstellungen bedeutender , auch in Hanau längst bekannter Jaroslawler Künstler, Oleg Roschkov und Alexander Alexandrow, fanden großes Interesse. Die hohe Qualität der Arbeiten überzeugte mit Farben und Experimentierfreudigkeit.

Ein weiteres Highlight stellte der Besuch einer Sportakrobatenschule dar. Einige der Sportler erkannten die deutschen Freunde und winkten freundlich. Sie traten letztlich im November bei der Sportschau der TGH auf und konnten ihre erstaunlichen Leistungen bereits in Hanau präsentieren. Non konnten die Vereinsvertreter auch die Talentschmiede vor Ort sehen.

Ein supermoderner Kindergarten mit Schwimmbad, Sporthalle und eigener Küche, der erste seiner Art in Jaroslawl zeigt die großen Fortschritte. Weitere drei Kindergärten der gleichen Kategorie sind für 2016 geplant. „Mit heutigen Kindern müssen wir alt werden“ so die Begründung für die Investitionen in die Zukunft

Der Jazzclub der Stadt, der wesentlich auch von der Stadt gefördert wird stand ebenso auf dem Besuchsprogramm wie das stark an brasilianischen Vorbildern orientierte Programm des lokalen Zirkuses.

Zweifellos die absoluten Höhepunkte waren einmal das Symphonie-Konzert in der Philharmonie mit internationalen Orchester unter der Leitung von Frau Petra Weiss der Karl-Rehbein-Schule und Mitwirkenden der Sobinov-Musikschule. Jugendliche aus 26 weiteren russischen Städten, aus Finnland, aus Frankreich und nicht zuletzt von der Karl-Rehbein-Schule begeisterten das Publikum. Sie wurden mit stehenden Ovationen und zu Tränen gerührten Blicken belohnt..

Zum zweiten begeisterte die Gala-Vorstellung zum Abschluss des Festivals mit dem obigen Orchester und zahlreichen Tanz- , Ballett- und Folkloregruppen in der Millenium-Kongresshalle.

Einhellig ist die Meinung aller Teilnehmer an diesen Veranstaltungen, dass die Städteverschwisterung einen weiteren großen Schritt vorangekommen ist, trotz einiger Sprachbarrieren gab es keine Verständigungsprobleme zwischen den verschiedenen Nationalitäten, bunt gemischte Gruppen bildeten sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Us jeder Begegnung entstanden sofort neue Ideen für die zukünftigen Austausche.

Auf dem Weg zum Flughafen erwartete die Gruppe noch ein „Schmankerl“ mit einer kompetenten Führung durch das vor wenigen Jahren völlig renovierte Boltschoi-Theater in Moskau.

Eine anstrengende aber in allen Belangen interessante Woche ging zu Ende, emotionale Verabschiedung von den alten und neuen russischen Freundinnen und Freunden belegen die Bedeutung dieser Reise.

 

Pressemitteilung

Alte Freundschaften erneuert - Neue Freundschaften geschlossen

 Aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Gründung der UNESCO veranstaltete die Stadt Jaroslawl eine ganze Reihe von internationalen Konferenzen, künstlerisch orientierten Austauschen, gemeinsamen Musikprojekten und Konzerten für Chor und Tanz. Zur Unterstützung dieses Internationalen Jugendfestivals entsandte der Verein Freundschaft mit Jaroslawl eine fünfköpfige Delegation. Gemeinsam mit einer 14-köpfigen Delegation der Karl-Rehbein-Schule vertraten sie in Jaroslawl die Partnerstadt Hanau..

Zahlreiche Besichtigungen, Besuche, Veranstaltungen wurden von den russischen Freunden mit Sorgfalt vorbereitet und betreut.

Hierzu zählten das aufwändig restaurierte Sobinov-Museum das in vorbildlicher Art und Weise an den größten russischen Tenor erinnert, sowie das verschneite goldschimmernde Tolga-Kloster.

Beeindruckt waren die Vereinsvertreter vom ältesten russischen Theater namens Wolkow-Theater im Zentrum der tausendjährigen Stadt..

Quasi aus dem Dornröschenschlaf erwacht erschien das Bauwerk der evangelischen Lutherischen St. Petri- und Paulikirche. Die Winterkirche ist fertiggestellt, niemand muss beim Gottesdienst frieren. Die von der evangelischen Kirche aus Kassel-Brasselsberg gespendete Orgel begrüßte die Besucher auch musikalisch. Die Stadtverwaltung Jaroslawl finanzierte die vollisolierten Fenster. Erneuerter Fußboden und trockene Wände vervollständigen den Fortschritt in der Restaurierung der Kirche.

Zwei Ausstellungen bedeutender , auch in Hanau längst bekannter Jaroslawler Künstler, Oleg Roschkov und Alexander Alexandrow, fanden großes Interesse. Die hohe Qualität der Arbeiten überzeugte mit Farben und Experimentierfreudigkeit.

Ein weiteres Highlight stellte der Besuch einer Sportakrobatenschule dar. Einige der Sportler erkannten die deutschen Freunde und winkten freundlich. Sie traten letztlich im November bei der Sportschau der TGH auf und konnten ihre erstaunlichen Leistungen bereits in Hanau präsentieren. Non konnten die Vereinsvertreter auch die Talentschmiede vor Ort sehen.

Ein supermoderner Kindergarten mit Schwimmbad, Sporthalle und eigener Küche, der erste seiner Art in Jaroslawl zeigt die großen Fortschritte. Weitere drei Kindergärten der gleichen Kategorie sind für 2016 geplant. „Mit heutigen Kindern müssen wir alt werden“ so die Begründung für die Investitionen in die Zukunft

Der Jazzclub der Stadt, der wesentlich auch von der Stadt gefördert wird stand ebenso auf dem Besuchsprogramm wie das stark an brasilianischen Vorbildern orientierte Programm des lokalen Zirkuses.

Zweifellos die absoluten Höhepunkte waren einmal das Symphonie-Konzert in der Philharmonie mit internationalen Orchester unter der Leitung von Frau Petra Weiss der Karl-Rehbein-Schule und Mitwirkenden der Sobinov-Musikschule. Jugendliche aus 26 weiteren russischen Städten, aus Finnland, aus Frankreich und nicht zuletzt von der Karl-Rehbein-Schule begeisterten das Publikum. Sie wurden mit stehenden Ovationen und zu Tränen gerührten Blicken belohnt..

Zum zweiten begeisterte die Gala-Vorstellung zum Abschluss des Festivals mit dem obigen Orchester und zahlreichen Tanz- , Ballett- und Folkloregruppen in der Millenium-Kongresshalle.

Einhellig ist die Meinung aller Teilnehmer an diesen Veranstaltungen, dass die Städteverschwisterung einen weiteren großen Schritt vorangekommen ist, trotz einiger Sprachbarrieren gab es keine Verständigungsprobleme zwischen den verschiedenen Nationalitäten, bunt gemischte Gruppen bildeten sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Us jeder Begegnung entstanden sofort neue Ideen für die zukünftigen Austausche.

Auf dem Weg zum Flughafen erwartete die Gruppe noch ein „Schmankerl“ mit einer kompetenten Führung durch das vor wenigen Jahren völlig renovierte Boltschoi-Theater in Moskau.

Eine anstrengende aber in allen Belangen interessante Woche ging zu Ende, emotionale Verabschiedung von den alten und neuen russischen Freundinnen und Freunden belegen die Bedeutung dieser Reise.

 

Hanau, den 01.10.2015

Pressemitteilung

Klares Bekenntnis zur Städtepartnerschaft mit Jaroslawl

Die am 15. September abgehaltene Mitgliederjahreshauptversammlung des Vereins Freundschaft mit Jaroslawl stand ganz im Zeichen der persönlich aufgebauten Freundschaften zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte. Die aktuellen nicht unproblematischen politischen Verhältnisse und Umstände werden ganz bewusst aus den Planungen, Aktivitäten und Absichten des Vereins ausgeblendet. Die gewachsenen Verbindungen sollen auf keinen Fall in Gefahr geraten, dies ist inzwischen auch auf breiter Front in Jaroslawl die Meinung aller Beteiligten.

Die beiden letzten Jahre sind gekennzeichnet durch eine Reihe unvorhersehbarer Vorkommnisse, sei es durch die weltpolitische Lage in und um Russland sei es durch den hohen Krankenstand im Vereinsvorstand. Die für Mai 2015 vorgesehene Mitgliederjahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes musste deshalb verschoben werden. Der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Reuling leitete anstelle des erkrankten Vorsitzenden Klaus Remer die Jahreshauptversammlung.

Der zuletzt gewählte Vorstand wird seine Arbeit bis zu den nächsten Vorstandswahlen 2016 fortsetzen. Als neue Beisitzer/-in wurden einstimmig gewählt:

Angelika Maroszan / Histo(e)risches Theater, Martin Bieberle und Andreas Jäger, beide inzwischen erfahrene Jaroslawl-Reisende.

Das Jahr 2014 brachte einige herausragende Ereignisse, die sich um das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft gruppierten. Angefangen vom Besuch einer städtischen Delegation aus Jaroslawl vom 11. bis zum 16. Juni incl. Feierstunde im Schloss Philippsruhe am 12. Juni mit Ansprachen von politischen Vertretern beider Partnerstädte sowie der Freundschaftsvereine mit Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Hanau. Bis hin zu Gesprächen mit der Schulleitung der Karl-Rehbein-Schule standen ebenso an wie ein sehr interessiert aufgenommener Rundgang zum Thema sozialer Wohnungsbau sowie  Altstadtsanierung und Entwicklung der Konversionsflächen  in Hanau.

Vom 2. bis 9.August 2014 fand eine 13-köpfige Delegationsreise nach Jaroslawl statt. Jaroslawl präsentierte sich als interkonfessionelle Stadt mit Besuchen einer Synagoge, einer Moschee und der lutherischen Gemeinde und einem Gespräch mit einem Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche

Empfangen wurde die Hanauer Delegation vom stv. Oberbürgermeister Nikolai Stepanow, dem neuen Auslandsbürgermeister Wjatscheslaw Gawrilow sowie dem Stadtverordnetenvorsteher Alexej Maljutin, der bald darauf mit einer 28 köpfigen Delegation nach Hanau reiste.

Deutlich war die Ukraine-Krise in einer Fernsehdiskussion in einem Jugendclub zu spüren. Erfreuliches Ergebnis war, dass in offener Abstimmung dafür plädiert wurde, die Arbeit der „Volksdiplomatie“, also das Engagement der Partnerschaftsvereine, fortzusetzen und zu intensivieren.

Die Jaroslawler Tage in Hanau waren voll in das Bürgerfest integriert. Zwei Kultur- und eine hochrangige Sportgruppe mit Weltmeistern vertraten die Stadt Jaroslawl. Außerdem besuchten 5 Vorstandsmitglieder des Freundschaftsvereins von Jaroslawl, begleitet von 5 Malern Hanau. Eine gemeinsame deutsch-russische Ausstellung fand im Neustädter Rathaus  gemeinsam mit den Hanauer Künstlern, die 2013 in Jaroslawl ausgestellt hatten, statt

Zusätzlich zu diesen Veranstaltungen gaben die Folkloregruppe Uslada und die Sobinow Schule am 6.9. ein Konzert in der Alten Pfarrkirche in Steinheim

Vom 29.9. – 2.10. nahm die Borisov Studentengruppe aus Jaroslawl zum wiederholten Mal an den Internationalen Hanauer Amateurtheatertagen teil und brillierte wie schon in den Vorjahren mit ihrem Können.

Auch 2015 begann mit dem Besuch russischer Freundinnen und Freunde zum Festkonzert der Karl-Rehbein-Schule im Februar. Anfang Mai kam eine größere Gruppe der Sobinov-Musikschule auf Einladung der Karl-Rehbein-Schule nach Hanau und nahm an dem internationalen Konzert am 8. Mai teil.

Anlässlich der Eröffnung des neuen Forums in Hanau am 9. und 10.9. nahm auf Einladung der Stadt Hanau eine zweiköpfige Delegation der Stadtverwaltung von Jaroslawl teil.

Am 28. September wird die 9-köpfige Studentengruppe um Herrn Borisov  anreisen, um sich wiederum an den internationalen Hanauer Amateurtheatertagen zu beteiligen. Unser Verein wird traditionell die ersten 3 Tage, danach wird das histo(e)rische Theater  die Betreuung übernehmen.

Unser Verein wird vom 30. November bis zum 6. Dezember gemeinsam mit der Karl-Rehbein-Schule (KRS) nach Jaroslawl fahren. Die Kunstmaler Oleg Roschkov  und Alexander Alexandrow laden zu ihren Ausstellungen ein.

Danach sind 2 Konzerte mit der KRS und der Sobinowschule geplant, sicherlich ein Highlight zum Abschluss des Jahres 2015.

Die Mitgliederjahreshauptversammlung endete mit der Vorführung von Filmen von Peter Steiner über den letztjährigen Besuch in Jaroslawl und über die Stadt  Wolgograd im Wandel der letzten Jahre.

Ein kleiner Imbiss russischer Art ließ den Abend sehr harmonisch ausklingen.

Gez. Jürgen Reuling

29. 08. 2014

Pressemitteilung

Erfolgreicher Besuch in schwieriger Zeit/ Delegation aus Hanau besuchte russische Partnerstadt an der Wolga/Zukunft der Städtepartnerschaften wichtiges Thema

 Nach dem Besuch einer hochrangigen Delegation aus Jaroslawl im Juni in Hanau (wir berichteten) reiste nun im August eine 13-köpfige Delegation des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ in Hanaus russische Partnerstadt an der Wolga.

Wie der Vorsitzende des Hanauer Partnerschaftsverein Klaus Remer gegenüber der Presse nach der Reise erklärte, „waren die Rahmenbedingungen wegen der Ukraine-Krise diesmal etwas schwieriger als sonst, denn dieses Thema wurde bei einem Empfang des Jaroslawler Magistrats für die Hanauer Delegation und ebenfalls bei einer interessanten Diskussion in einem Jugendclub angesprochen“.

Bei dem Magistrats-Empfang überbrachte Klaus Remer, auch in seiner Funktion als „Kulturbeauftragter der Stadt Hanau“ die Grüße des Hanauer Magistrats und vor allem von Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Empfangen wurden die Hanauer anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl vom Stellvertretenden Oberbürgermeister Nikolai Stepanow, dem neuen Auslandsbürgermeister Wjatscheslaw Gawrilow sowie dem Stadtverordnetenvorsteher Alexej  Maljutin, der schon in wenigen Tagen nach Hanau reisen wird.

Überraschungsgast im Jaroslawler Rathaus war bei diesem Empfang Alexander Sisow, nun Beigeordneter in der Regierung des Oblast Jaroslawl, und vor 20 Jahren Auslandsbürgermeister der Stadt Jaroslawl, der wesentlich dazu beigetragen hatte, dass neben Kassel damals auch Hanau die zweite deutsche Partnerstadt von Jaroslawl werden konnte.

Beim Besuch in Jaroslawl traf die Hanauer Delegation auch mehrfach auf alle Mitglieder der russischen Delegation vom Juni, die im Juni von Hanau so begeistert waren, dass sie alle dem dortigen Partnerschaftsverein Jaroslawl-Hanau beitraten.

Die Ukraine-Krise war ebenfalls Hintergrund bei einer Diskussion in einem Jugendclub, die anlässlich des Besuches aus Hanau dort veranstaltet wurde. Thema war dabei, ob „Volksdiplomatie“, also die Arbeit der Partnerschaftsvereine, noch sinnvoll sei oder nicht. Für die Hanauer Delegation vertraten hierbei Martin Bieberle sowie der Delegationsleiter Klaus Remer die Position für diese „Volksdiplomatie“.

Es gab dabei kritische Fragen und eine sehr engagierte Diskussion. Am Ende wurde offen abgestimmt: mit 92 gegen 12 Stimmen sprachen sich die erschienen Jaroslawler dafür aus, dass die Arbeit der Partnerschaftsvereine sinnvoll sei und unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Beim diesjährigen Besuch gab es noch eine beachtenswerte Neuigkeit: auf Vorschlag des dortigen Partnerschaftsvereins sollte Jaroslawl als „mehrkonfessionelle Stadt“ vorgestellt werden. So wurden eine Synagoge, eine Moschee und die Evangelisch-Lutherische Kirche besucht, und ein Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche berichtete über den neuen Stellenwert seiner Kirche, die bei weitem die meisten Gläubigen in Russland aufweisen kann.

Ein wichtiges Thema beim Besuch der Hanauer Delegation in Jaroslawl war natürlich auch die Vorbereitung der „Jaroslawler Tage in Hanau“, die zum Bürgerfest im September stattfinden. Dazu Klaus Remer für den Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“: „In Abstimmung mit der Stadt Hanau werden wir als Partnerschafts-Verein mithelfen, dass auch dieser anstehende Besuch in Hanau ein Erfolg wird. Unser Besuch jetzt in Jaroslawl hat uns hierfür außerordentlich positiv motiviert.“ (weitere Berichte folgen)

 

Hanau, den 09. 6. 2014

 PRESSEMITTEILUNG

 Gut besuchte Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“/Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2014 und die Reise im August im Mittelpunkt

 Neuwahlen standen in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ nicht an. „Es waren aber viele Vereinsmitglieder gekommen, sie alle wollten  erfahren, wie 2014 die 20jährige Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl gefeiert werden soll“, so Vorsitzender Klaus Remer in einer Pressemitteilung.

Zunächst aber ging es um den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Hier konnte Remer stolz darauf verweisen, dass der Partnerschaftsverein mit Jaroslawl inzwischen rund 100 Mitglieder zählt. Neben einigen Einzelmitgliedern seien nach dem „Hist(o)erischen Theater Hanau“, der „Karl-Rehbein-Schule“, der „Sparkasse Hanau“ nun auch der „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“ neues Vereinsmitglied geworden.

Und nach der Ausstellung „Kunst verbindet“ in Jaroslawl im September letzten Jahres sei die Hälfte der damals mitgereisten Hanauer Künstler ebenfalls Vereinsmitglieder geworden, von denen Remer viele in der Versammlung begrüßen konnte.

Remer gab den Vorstand einen Überblick über die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2014, streifte dabei auch die politischen Veränderungen in Jaroslawl. Die Mitgliederversammlung war einverstanden mit dem Vorstand und erteilte ihm alsbald einstimmig Entlastung nach dem Rechenschaftsbericht.

Breiten Raum nahm danach in der Diskussion die geplante Reise nach Jaroslawl im August ein. Auf Vorschlag der neuen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Jaroslawl, Swetlana Dilmuhamedowa, erwartet die Delegation aus Hanau wieder ein sehr interessantes Programm. Jaroslawl soll dabei als „interkonfessionelle Stadt“ vorgestellt, eine Synagoge, eine Moschee und eine katholische sowie eine lutherische Gemeinde besucht werden.

Auf dem Besuchsplan stehen weiter der Besuch des Wolkow-Theaters, des ältesten National-Theaters in Russland, natürlich der obligatorische Empfang durch die Stadt Jaroslawl im Rathaus sowie eine Stadtrundfahrt vor allem für die Hanauer Besucher, die zum ersten Mal in die russische Stadt an der Wolga reisen. Vorgeschlagen wurde auch der Besuch eines Diskussions-Klubs, in dem aktuelle politische Themen diskutiert werden.

„Ein Höhepunkt wird bestimmt wieder eine Ausflugsfahrt auf der  Wolga werden”, hebt Klaus Remer in seiner Pressemitteilung hervor. Es werde auch eine Foto-Ausstellung im Stadtmuseum bei dem Besuch eröffnet, gezeigt werden dabei Fotos von Jürgen Reuling.

Eine „ganz große Besonderheit gibt es dann doch noch“: bei einem Besuch des Tbc-Kinderkrankenhauses, zu dem es seit 1992 eine intensive Verbindung gibt, können mehr als 2000 Euro als Spenden übergeben werden. „1000 Euro stammen von Wulf Falkowski, der zu seinem 60sten Geburtstag anstelle von Geschenken für dieses Krankenhaus Geld erbeten hatte“, und etwas mehr als 1000 Euro, die im Zusammenhang mit „Hessen filmt“ im letzten Herbst für das  Tbc-Kinderkrankenhaus gespendet wurden.

Klaus Remer abschließend: „Wir freuen uns, dass der neue Vorsitzende des Film-Foto-und Video-Clubs, Peter Steiner mit seiner Frau mitkommen wird, der schon die Erlaubnis  bekommen hat, in diesem Krankenhaus zu filmen, damit die verdienstvolle Arbeit in dem Kinderkrankenhaus vielen Menschen bei uns durch einen Dokumentarfilm gezeigt werden kann.“

Januar 2014

PRESSEMITTEILUNG

Positive Bilanz des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ für 2013/ Drei erfolgreiche Besuche aus Hanau in Hanaus russischer Partnerstadt

Gegenüber den Mitgliedern des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ legte der Vorstand des Vereins für 2013 jetzt eine außergewöhnlich positive Bilanz vor. „Hanau war in Jaroslawl im vergangenen Jahr gleich drei Mal vertreten und wurde von der Öffentlichkeit dort aufmerksam und mit positiver Resonanz zur Kenntnis genommen“, betonte Vorsitzender Klaus Remer zugleich in einer Pressemitteilung.

In Abstimmung mit dem Partnerschaftsverein reiste zunächst im März der „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“ zur Eröffnung eines neuen „Masleniza-Museums“ nach Jaroslawl, nahm an einem Festzug teil und gab darüber hinaus mehrere Konzerte. „Hanau hatte dabei einen besonderen Stellenwert unter den internationalen Partnerstädten von Jaroslawl, weil die anderen Partnerstädte wegen der russischen Kälte gar nicht erst erschienen waren“. Die Auftritte der Steinheimer Prinzengarde seien aber gerade deshalb von den Jaroslawler Bürgern mit großem Beifall bedacht worden. „Der Fanfarenzug selbst war von seinem Besuch so begeistert, dass er anschließend als Mitglied im Hanauer Partnerschaftsverein aufgenommen werden konnte“, so Remer in seiner Jahresbilanz.

Im Mittelpunkt der Präsentation der Stadt Hanau 2013 habe aber zweifellos eine Ausstellung Hanauer Künstler im September gestanden. „Die Ausstellung Hanauer Künstler in Jaroslawl, gemeinsam vertreten mit einigen russischen Künstlern, wurde zu einem außerordentlichen Erfolg“, hob Klaus Remer gegenüber den Mitgliedern hervor.

Diese Ausstellung war vom Jaroslawler Magistrats schon 2012 angeregt worden. Und in einem Brief an Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Klaus Remer betonte anschließend der Amtierende Oberbürgermeister von Jaroslawl Alexander Netschaev den „großen Erfolg“ dieser Ausstellung, die zugleich „einen guten Auftrieb“ für die „weitere Zusammenarbeit unserer Städte“ bedeute.

„Ein wichtiges Ergebnis für unseren Verein ‚Freundschaft mit Jaroslawl’ war dank der großen Resonanz der Ausstellung in Jaroslawl und des erfolgreichen Aufenthaltes in unserer russischen Partnerstadt, dass 6 der aus Hanau mitgereisten 12 Künstler anschließend aus Begeisterung und Dankbarkeit für die Betreuung durch unseren Verein Mitglied im Partnerschaftsverein wurden“, bilanzierte stolz Vorsitzender Remer.

Aufgenommen als neue Mitglieder wurden nach der Reise: Martina Roth, Vorsitzende der Künstlervereinigung „Pupille“ sowie die Pupille-Mitglieder Ellen Hug und Renate Mann. Als neue Mitglieder des Vereins konnten auch der Vorsitzende der „Gemeinschaft Steinheimer Künstler“ Toni Müller gewonnen werden sowie Annemarie Kockott von der GSK und Peter Kraliczek, der sowohl Mitglied in der GSK als auch Vorstandsmitglied des „Künstlerbundes Simplicius“ ist.

„Es gab nur positive Rückmeldungen nach der Reise im September, Dank und Anerkennung, aber auch namhafte Spenden der mitgereisten Künstler an unseren Verein, an den Partnerverein in Jaroslawl und für die Jaroslawler Künstler, die sich an der Ausstellung und am Programm des Besuches beteiligt hatten“, bilanzierte Vorsitzender Remer.

Im November schließlich sei Hanau wiederum in Jaroslawl vertreten gewesen. In Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein reisten Musiker von der Karl-Rehbein-Schule nach Jaroslawl und gaben dort zusammen mit der Sobinow-Musikschule und Musikern aus vielen anderen russischen Städten ein spektakuläres Konzert, das bei den mitgereisten Rehbein-Schul-Musikern aber vor allem auch bei den Zuhörern in der Stadt an der Wolga mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Organisatorisch wurden den Hanauer Musiker unterstützt von Natalie Rudi, Wolfgang Stojanik und Raimund Weber vom Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“. „Nicht unwichtig war, dass die Vertreter unseres Vereins auch die Bilder der Ausstellung vom September den Hanauer Künstlern wieder zurückbrachten. Auch konnten wir nach dieser Reise Raimund Weber als neues Vereinsmitglied begrüßen, der schon jahrelang unsere Vereinsarbeit sehr positiv begleitet und mitgestaltet hatte“, so Klaus Remer abschließend in seinem Bericht zum gerade abgelaufenen Jahr 2013.
 

18. 07. 2013 

PRESSEMITTEILUNG

 20 Hanauer Künstler stellen im Herbst in Jaroslawl aus/12 Künstler reisen im September in Hanaus russische Partnerstadt an der Wolga

 „Seit vielen Jahren finden Ausstellungen Jaroslawler Künstler in Hanau statt, sie sind genauso bekannt wie die Jahresausstellungen der Hanauer Künstlervereinigungen, aber nun gibt es etwas völlig Neues, eine Ausstellung Hanauer Künstler in Jaroslawl“, so der Vorsitzende des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ Klaus Remer in einer Pressemitteilung.

Ausgangspunkt war der Vorschlag des Jaroslawler Magistrats 2012, in diesem Jahr 2013 eine Kunstausstellung Hanauer Künstler in Jaroslawl zu organisieren, „sozusagen als Vorbereitung für 2014, das Jahr des 20jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl“, erläutert der Vorsitzende des Hanauer Partnerschaftsvereins.

In Abstimmung mit Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky wurde diese Idee vom Partnerschaftsverein aufgegriffen, und der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ lud noch im letzten Dezember interessierte Hanauer Künstler zu einem Gespräch ein. Dieses Gespräch fand anlässlich der letzen Kunstausstellung Jaroslawler Künstler in Hanau statt, bei dem alle angereisten russischen Künstler Rede und Antwort standen und deutlich machten, dass „doch auch endlich einmal Hanauer Künstler in Jaroslawl ausstellen sollten“.

„Und die Resonanz war überraschend und großartig“, betont Klaus Remer, der zugleich in seiner Funktion als Kulturbeauftragter mithelfen konnte, Organisationsfragen der interessierten Hanauer Künstler zu beantworten und einige Bedenken zu zerstreuen.

 „Es gab fünf oder sechs Zusammenkünfte, und das Fazit aller Gespräche war, es gibt eine von einer Jury ausgesuchte repräsentative Kunstausstellung Hanauer Künstler im September in Jaroslawl“. Die Jury bestand aus Frau Dr. Katharina Bott, Frau Dr. Katharina Bechler und Wolfgang Stojanik und entschied über die zu zeigenden Arbeiten schon im März. Insgesamt stellen danach 20 Künstler in Jaroslawl aus und sind dort mit 54 Kunstobjekten vertreten.

Unerwartet für den Partnerschaftsverein war auch die Resonanz auf die Frage, wer denn von den Hanauer Künstler mit nach Jaroslawl reisen wolle. Es stellte sich heraus, dass für 12 Künstler inzwischen die Reise in die Partnerstadt an der Wolga fest gebucht werden konnte. „Hilfreich hierfür war“, betont Klaus Remer, “dass 4 Mitglieder unseres Vorstandes die Künstler begleiten und versprochen haben, ein gemeinsames Programm zu organisieren.“

Die Hanauer Künstler kommen aus fast allen Hanauer Künstlergemeinschaften. Folgende Künstler reisen am 15. September mit nach Russland: Klaus D. Feller, Klaus-Jürgen Guth, Ellen Hug, Renate Mann von der Gruppe „Pupille“ und deren Vorsitzende Martina Roth. Klaus-Jürgen Guth gehört auch der Gruppe „Umbria“ an, die ebenfalls von Jürgen Grimke und Steffen Henschel vertreten wird. Von der Gemeinschaft Steinheimer Künstler GSK nehmen teil: Annemarie Kockott, Toni Müller und Peter Kraliczek, der zugleich auch den „Künstlerbund Simplicius“ vertritt. Mit dabei sind darüber hinaus Maria Dorn vom Hanauer Kulturverein sowie Joachim Mennicken von der Jugendkunstschule Hanau.

Vom Partnerschaftsverein reisen Klaus Remer, Helmut Götze, Edda Rose und Wolfgang Stojanik mit nach Jaroslawl, 2 Familienangehörige der Künstler kommen ebenfalls mit, sodass die Hanauer Besuchergruppe insgesamt 18 Personen umfasst. Remer abschließend: „Derzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ von den Museen der Stadt Hanau ein Katalog für diese Ausstellung erarbeitet und die Ausstellung in Jaroslawl vom dortigen Künstlerverband in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Jaroslawl vorbereitet. Wir alle freuen uns auf die Reise!“

 3.7.2013

 PRESSEMITTEILUNG

 Vorstand des Partnerschaftsvereins mit Jaroslawl einstimmig wiedergewählt/Klaus Remer weiter Vorsitzender des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ / Steinheimer Fanfarenzug tritt dem Partnerschaftsverein bei/Vorbereitungen zum Jubiläumsjahr 2014

 Vor wenigen Tagen wurde in der diesjährigen, gut besuchten Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ im Steinheimer Kardinal-Volk-Haus der gesamte Vorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet und auch wiedergewählt.

Klaus Remer bleibt damit Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, seine Stellvertreter sind wie seither Roswith Schwab und Jürgen Reuling. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt  wurden der Schatzmeister des Vereins Wolfgang Mach und der Schriftführer Helmut Götze.

Beisitzer im Vorstand bleiben für die nächsten 2 Jahre Dietrich Arlt, Edda Rose, Natalie Rudi, Jürgen Specht und Wolfgang Stojanik sowie Andreas Bär für die Karl-Rehbein-Schule.

Als neues Mitglied konnte in der Jahreshauptversammlung der Verein  „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“, begrüßt werden.

Der Steinheimer Fanfarenzug war im März in Jaroslawl bei der Eröffnung des neuen „Masleniza-Museums“ in Jaroslawl und der damit verbundenen Festwoche und die angereisten Musiker auch Hanau waren dabei die „eigentlichen Stars“ in dieser Festwoche, wie Klaus Remer aus Jaroslawl bestätigt wurde. Wegen der Unterstützung durch den Partnerschaftsverein für die Reise nach Jaroslawl und der begeisterten Aufnahme dort wurde der Fanfarenzug nun Mitglied im Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“.

Klaus Remer dankte in der Jahreshauptversammlung dem Vorsitzenden des Fanfarenzuges Frank Kilian für die erfolgreiche Teilnahme an der Festwoche in Jaroslawl, zugleich aber auch Roswith Schwab, die die Verbindung zum Fanfarenzug Steinheim hergestellt hatte, sowie Stadtrat Lutz Wilfert, der nicht nur die Stadt Hanau bei dieser Festwoche die Stadt Hanau vertreten hatte, sondern zugleich auch den Partnerschaftsverein.

In der Mitgliederversammlung standen im Mittelpunkt dann der Rechenschaftsbericht des Vorstandes zum vergangenen Jahr sowie das Jahresprogramm für 2013/14.

 „Das Jahr 2012 stand ganz im Zeichen unseres 20jährigen Bestehens“, hob der Vorsitzende in seinem Bericht hervor, „wir hatten eine schöne Festwoche im August und hatten in diesem Zusammenhang zwei Delegationen zu betreuen, eine, die nach Jaroslawl reiste, und eine Delegation, die danach aus Jaroslawl kam“. Für das Jahr 2014 werde nun die offizielle Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl vorbereitet, und dafür liefen schon die Vorbereitungen in enger Abstimmung mit der Stadt Hanau.

„Wegen dieses Partnerschaftsjubiläums im kommenden Jahr, werden wir 2013 keine große Delegation nach Jaroslawl entsenden, dafür aber mit einem besonders interessanten Programm dann im Jubiläumsjahr“, hob Klaus Remer hervor. Für 2013 werden wieder die Betreuung einer Theatergruppe, die zu den Theatertagen im Oktober nach Hanau reist, im Mittelpunkt stehen sowie die Begleitung einer Gruppe Hanauer Maler im September durch Vorstandsmitglieder, so der Vorsitzende in der Mitgliederversammlung.

„Die Städtepartnerschaft mit unserer russischen Partnerstadt an der Wolga ist sehr lebendig, und das wird sie auch bleiben“, so Vorsitzender Remer abschließend.

                                                                                                                                                                                                               26. 05. 2013

 Pressemitteilung

 Hanauer Musiker waren die Stars in Jaroslawl/“Freundschaft mit Jaroslawl“ dankt dem Verein „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim“

 In einer der letzten Vorstandssitzungen des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ berichtete Frank Kilian, der Vorsitzende des Vereins  „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“, über die Teilnahme seiner Musikgruppe bei der Eröffnung des neuen „Masleniza-Museums“ in Jaroslawl und der damit verbundenen Festwoche vor einigen Wochen.

Frank Kilian konnte dabei von sehr großen Erfolgen in Hanaus russischer Partnerstadt berichten: „Hanau war bei diesem Festwochenende die einzige nicht-russische Partnerstadt, neben vielen teilnehmenden russischen Partnerstädten von Jaroslawl, aber wir wurden überall bestens aufgenommen und gefeiert. Wir waren schon mit großer Begeisterung und Herzlichkeit vor ein paar Jahren in Tottori, Hanaus Partnerstadt in Japan, aufgenommen worden, aber der Empfang in Russland war mindestens so herzlich!“, betonte Frank Kilian im Vorstand des Partnerschaftsvereins mit Jaroslawl.

Vorsitzender Klaus Remer bedankte sich für den Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ bei der Steinheimer Musikgruppe für deren Teilnahme in Russland und hob dabei hervor, „dass sein Verein zwar auch einen finanziellen Beitrag zu dieser Reise nach Jaroslawl geleistet habe, dass die Teilnehmer des Vereins  „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“ aber einen sehr hohen Eigenbeitrag geleistet haben für diese Teilnahme am Festwochenende in Jaroslawl.“

Vor allem aber gratulierte er der Steinheimer Musikgruppe zu deren Erfolg. Die Einschätzung von Frank Kilian zum Besuch in Jaroslawl konnte Remer nach offiziellen Informationen aus der Stadtverwaltung von Jaroslawl nur bestätigen.

„Die Hanau-Steinheimer Musikgruppe ist mehr als zehn Mal aufgetreten, sie wurde bei einem Konzert im Rathaus ebenso gefeiert wie beispielsweise bei einem Seniorentreffen oder beim Auftakt zu einem Jazz-Festival“ betonte Klaus Remer im Vorstand.

Zugleich bedankte sich Remer in der Vorstandssitzung bei Roswith Schwab, der Stellvertretenden Vorsitzenden im Partnerschaftsverein, die den Kontakt zum Steinheimer „Fanfarenzug“ hergestellt hatte und ihn auch bei dessen Abreise nach Russland verabschiedete.

Ebenso bedankte sich Remer im Namen des Vorstandes beim ehrenamtlichen Stadtrat Lutz Wilfert, der die Gruppe begleitet hatte und in Jaroslawl die Grüße des Hanauer Oberbürgermeisters Claus Kaminsky und des Magistrats überbrachte, aber ebenso auch die des Partnerschaftsvereins mit Jaroslawl, dessen Mitglied er ist.

Frank Kilian berichtete zuletzt bei der erwähnten Vorstandssitzung, dass sein Verein  „Fanfarenzug und Prinzengarde Steinheim e. V.“ nun überlege, dem Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ beizutreten. „Auch würden wir bald wieder einmal mitkommen nach Jaroslawl, die herzliche Aufnahme dort, die hervorragende Betreuung und die großartige Gastfreundschaft waren einfach umwerfend“, betonte Frank Kilian.

Schließlich kündigte er an, dass seine Musikgruppe beim Sommerfest des Partnerschaftsvereins gerne auftreten würde, „denn wir sind auch für die Ratschläge und die organisatorische Hilfe Eures Partnerschaftsvereins sehr dankbar“.

 

 05. 12. 2012 

Pressemitteilung

Verein  „Freundschaft mit Jaroslawl“ zieht positive Bilanz zum Jubiläumsjahr 2012

/Zum Abschluss Kunstausstellung in der Kathinka-Platzhoff-Stiftung

 In der letzten Vorstandssitzung des Hanauer Partnerschaftsvereins mit der russischen Partnerstadt Jaroslawl zog der Vorstand eine positive Bilanz des Jubiläumsjahres 2012. „Wir sind mit unseren verschiedenen Aktivitäten sehr zufrieden und dabei auch auf eine gute Resonanz in der Hanauer Bevölkerung gestoßen“, hob der Vorsitzende des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ Klaus Remer in einer Pressemitteilung hervor.

Begonnen hatte das Jahr 2012, in dem der Partnerschaftsverein seinen 20sten Geburtstag feiern konnte, mit der Reise einer 24köpfigen Delegation nach Jaroslawl Ende Juli. Da alle mit dieser Reise höchst zufrieden waren, konnten danach neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden, darunter der Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Schaffert und Hanaus Stadtplaner Martin Bieberle.

Schon im August kam eine größere Delegation aus Jaroslawl nach Hanau, um bei der „Festwoche“ des Vereins dabei zu sein. Bei dieser Delegation war auch Bürgermeister Alexander Netschajew, der im Namen des Jaroslawler Oberbürgermeisters Evgenij Urlaschow dem Partnerschaftsverein zum 20sten Bestehen gratulierte und Geschenke übergab. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck  würdigten dabei für die Stadt Hanau die Arbeit des Vereins.

In dieser Festwoche gab es einen Empfang beim Hanauer Oberbürgermeister und die Eröffnung einer sehr schönen Ausstellung in der Sparkasse Hanau, in der sich der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ der Öffentlichkeit vorstellte. Dort wurde auch ein Film gezeigt, den der Filmemacher Alexander Kudriaschew aus Jaroslawl, finanziert von der Stadt Jaroslawl, über die 20jährige Arbeit des Partnerschaftsvereins produziert hatte.

Ende September wurde dann die „Gruppe Borisov“, die bei den Internationalen Theatertagen in Hanau mit großem Erfolg auftrat, für vier Tage von den Mitgliedern des Partnerschaftsvereins betreut. „Bei der Betreuung dieser Gruppe junger Studierender hat sich die Zusammenarbeit mit dem ‚Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Hanau’ außerordentlich bewährt“, hob Remer in der Pressemitteilung hervor. „Und bei der bevorstehenden Ausstellung Jaroslawler Künstler, zeigt sich das gleiche Engagement dieses Kulturvereins, betreuen doch fast so viele Mitglieder dieses Vereins die russischen Besucher wie die unseres Partnerschaftsvereins“.

Diese Kunstausstellung stellt den Abschluss des Jubiläumsjahres dar. Vom 8. Dezember bis zum 16. wird in der Kathinka-Platzhoff-Stiftung an der Wallonisch-Niederländischen Kirche eine Ausstellung Jaroslawler Künstler gezeigt, erstmals wieder seit 2010. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet.

„Bei den Künstlern handelt es sich um solche Maler, die schon öfter in Hanau ausgestellt haben. Es sind dies Michael Gurin, Michael Korablew, Djumon Pak, Oleg Roshkow, Andrej Shewakin, Sergej Starkowskij und Alexander Zwerkow. Am häufigsten in Hanau war Oleg Roshkow, er war bereits 1992 erstmals in Hanau. Und die Künstler und auch unser Verein erhoffen sich viele Besucher dieser Ausstellung“, so Remer abschließend.

 

10. 08. 2012

Pressemitteilung

 Erfolgreiche Reise einer 24köpfige Delegation nach Jaroslawl/In Jaroslawl gewinnt der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ neue Mitglieder/Gegenbesuch aus russischer Partnerstadt schon in der kommenden Woche

Anfangs dieser Woche kehrte eine 24köpfige Hanauer Delegation aus Jaroslawl zurück. „Wir hatten 8 Tage sommerliche Hitze von täglich über 30 Grad Celsius, ein anstrengendes Programm, aber alle waren am Ende glücklich, dabei gewesen zu sein“, hob der Vorsitzende des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ Klaus Remer in einer Pressemitteilung hervor.

„Alle Teilnehmer waren so sehr begeistert von dieser Reise, dass unser Verein drei neue Mitglieder gewonnen hat, darunter sind der Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Schaffert und Martin Bieberle, der auch sofort sich engagiert hat für das Programm des nächsten Besuches aus Jaroslawl“, so Klaus Remer, „und der steht schon in der kommenden Woche an“.

Zu dem umfangreichen Programm in Jaroslawl gehörten eine Rundfahrt zu den für das Stadtjubiläum 2010 geschaffenen Neubauten, eine Führung durch das historische Zentrum, das 2005 zum Weltkulturerbe erklärt worden war, sowie eine Fahrt ins benachbarte Rostow und der Besuch des Tolga-Klosters. Aber auch ein Besuch des dortigen Tbc-Kinderkrankenhauses „war obligatorisch“ und es gab ein Gespräch über wichtige Aspekte der Stadtplanung, an dem ein Teil der Delegation teilnahm, so Wolfgang Schaffert und Wulf Falkowski aus der Stadtverordnetenversammlung, aus dem Magistrat Lutz Wilfert „und vor allem Martin Bieberle, der dabei die wichtigsten Informationen mit dem Vertreter der Jaroslawler Stadtplanung Dimitri Turbin austauschte“ informiert Remer.

Zu den Höhepunkten der Reise gehörte zweifellos ein Empfang der gesamten Delegation im Rathaus, bei dem auch das Kondolenzbuch, das in Hanau ausgelegt worden war, übergeben wurde. Vom Magistrat und vielen Jaroslawler Vertretern wurde dabei die „beispielhafte Arbeit“ des Partnerschaftsvereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ gewürdigt.

Bei dem Empfang im Rathaus wurde die Hanauer Gruppe gleich von 2 Bürgermeistern begrüßt, einmal von Oleg Winogradow, dem neuen Auslandsbürgermeister, zum anderen von Alexander Necaev, der als Bürgermeister für Kultur und Sport, in der kommenden Woche nach Hanau kommen wird.

„Aber es gab noch zwei weitere Höhepunkte“, so Klaus Remer für den Partnerschaftsverein, „einmal war das der Besuch von zwei Erinnerungsorten zum schrecklichen Absturz der Eichhockeymannschaft „Lokomotive“, an der „Arena 2000“, dem Ort der Eishockeyspiele, sowie an der Pädagogischen Universität, an der viele Eishockeyspieler studierten.“

Zum anderen sei ein weiterer Höhepunkt die Eröffnung der Ausstellung von Aquarellen im Stadtmuseum gewesen, die im 2. Weltkrieg gefertigt wurden und nun vom Sohn des Künstlers, Jürgen Reuling, nach Jaroslawl gebracht worden waren.

„Walerij Welitschko, der frühere Auslandsbürgermeister und jetzige Leiter des Jaroslawler Stadtmuseums, hatte die Ausstellung würdig gestaltet“ betonte Klaus Remer für den Verein, Jürgen  Reuling habe einen Bericht über das Leben, die Erlebnisse und den Tod seines Vaters 1943 gegeben, der alle Anwesenden tief beeindruckt habe.

„Aber danach gab es einen weiteren Höhepunkt unserer Reise: Alexander Kudriaschew hat einen Film über die 20 Jahre der Arbeit unseres Vereins gefertigt, der von uns allen als äußerst gelungen gewürdigt wurde. Dieser Film wurde auch in Ausschnitten beim Magistratsempfang gezeigt und wird in der kommenden Woche in Hanau zu sehen sein."

Hanau, den 15. 6. 2012

PRESSEMITTEILUNG

 Harmonische und gut besuchte Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“/Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2012 standen im Mittelpunkt

 Neuwahlen standen in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ nicht an. „Dennoch waren erstaunlich viele Vereinsmitglieder gekommen, alle waren wohl neugierig zu erfahren, wie 2012 der 20. Geburtstag ihres Vereins gefeiert werden soll“, so Vorsitzender Klaus Remer in einer Pressemitteilung.

Zunächst aber ging es um den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Hier konnte Remer stolz darauf verweisen, dass der Partnerschaftsverein mit Jaroslawl inzwischen über 80 Mitglieder zähle. Neben einigen Einzelmitgliedern seien nach dem „Hist(o)erischen Theater Hanau“ schon vor einigen Jahren und der „Karl-Rehbein-Schule“ 2010 nun auch die „Sparkasse Hanau“ neues Vereinsmitglied geworden.

Und mit dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“ sei auf dessen Vorschlag hin eine enge Kooperation vereinbart worden. Mit diesem Verein sei eine gemeinsame Betreuung der „Sobinow-Theatergruppe“ verabredet worden, die Ende September wieder wie im letzten Jahr nach Hanau komme, sowie eine gemeinsame Organisation der geplanten Kunstausstellung im Dezember mit Jaroslawler Künstlern.

Die Theatergruppe im September werde nach einigen Tagen der Betreuung durch den Partnerschaftsverein und dem Kulturverein dann bei den „Internationalen Theater-Tagen“ mitzuwirken. „Ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen sind inzwischen zu einem Höhepunkt der Theatertage geworden“, betonte Remer in seinem Bericht.

Die erste gemeinsame Betreuung einer Gruppe betreffe aber die Karl-Rehbein-Schule, die in wenigen Tagen Musizierende der Sobinow-Musikschule aufnehme, um mit diesen die diesjährige Sommerkonzerte der KRS am 26. und 27. Juni vorzubereiten. „Der Schwerpunkt, dieses Besuches im Juni liegt zweifellos bei der Karl-Rehbein-Schule, aber unser Verein wird ein Teil des Programms und der Betreuung übernehmen“, so Klaus Remer für den Vorstand.

Klaus Remer informierte in seinem Rechenschaftsbericht auch darüber, dass der seitherige „Auslandsbürgermeister“ Walerij Welitschko und seine Frau Galina dem Partnerschaftsverein in Jaroslawl, „Hanau-Jaroslawl“, beigetreten sei, weil beide von ihrem Besuch in Hanau 2011 so „begeistert von Hanau und unserer Betreuung“ waren, wie sie selbst betont hatten.

Dem Vorstand wurde schließlich einstimmig Entlastung für den Rechenschaftsbericht erteilt. Im Ausblick auf das Jubiläumsjahr erläuterte Vorsitzender Klaus Remer danach die geplante „Jubiläumswoche“ im August und berichtete über die geplante Reise nach Jaroslawl Ende Juli. 25 Teilnehmer weise die Delegation auf, das Interesse sei so groß gewesen, dass der Verein einigen Interessenten eine Absage erteilen musste.

Ein wichtiger Programmpunkt in Jaroslawl sei dann ein Empfang durch den neuen Magistrat. Dabei wolle der Verein im Benehmen mit der Stadt Hanau das „Kondolenzbuch überreichen, das nach dem Absturz eines Flugzeuges bei Jaroslawl und dem Tod vieler  Eishockeyspieler bis Ende September 2011 im Rathaus ausgelegt worden war und viele Unterschriften Hanauer Bürger aufweist“, betonte Klaus Remer abschließend
 

12. 04. 2012

PRESSEMITTEILUNG

Neuer Jaroslawler Oberbürgermeister Jewgeni Urlaschow übernimmt sein Amt/Veränderungen im Magistrat zu erwarten/Seitheriger Auslandsbürgermeister wird Leiter des Stadtmuseums

Der neu gewählte Jaroslawler Oberbürgermeister Jewgeni Urlaschow ist am 12. April in sein Amt eingeführt worden. Wie berichtet, hatte der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ ihm zu seiner Wahl gratuliert und darauf verwiesen, dass der neue OB schon einmal in Hanau war.
2006 war Jewgeni Urlaschow als damaliger Stadtverordneter von Jaroslawl nach Hanau gekommen, um die Hanauer Kommunalpolitik und Verwaltungsstruktur zu studieren „als Beispiel für eigene innere Reformen“, wie Klaus Remer für den Partnerschaftsverein mit Jaroslawl in einer Pressemitteilung noch einmal hervorhebt.
Günther Dörr, das an Lebensjahren älteste Mitglied des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ äußerte hierzu gegenüber Remer: „Offenbar hat der neue Jaroslawler OB in Hanau einiges gelernt, zum Beispiel einen allgemeinen Unmut, in diesem Fall über die Partei „Einiges Russland“, zu nutzen für die eigene Wahl, fast 70 % der Stimmen kommen ja nicht von ungefähr.“
Klaus Remer hebt für den Partnerschaftsverein hervor, dass nun im Jaroslawler Magistrat mit einigen personellen Änderungen zu rechnen sei. „Anders als in Hanau kann der Jaroslawler OB nach seiner Wahl seine Magistratskollegen selbst bestimmen. Es ist damit zu rechnen, dass er von diesem Recht auch Gebrauch machen wird.“ Er könne seine Magistratskollegen natürlich auch im Amt belassen, „aber nach dem offenbar heftigen Wahlkampf rechne ich damit, dass viele der Magistratsmitglieder ausgewechselt werden“.

Wer mit Sicherheit künftig nicht mehr im Amt sein wird, ist der seitherige „Auslandsbürgermeister“, der für die Verbindungen zu den ausländischen Partnerstädten zuständig ist, so in Deutschland für Hanau und Kassel.
Walerij Welitschko, der noch im letzten Sommer in Hanau war und dabei auch die Konversionsbereiche besuchte und „sehr angetan war von den rasant-positiven Veränderungen, die die ehemaligen US-Liegenschaften erfahren“, so Klaus Remer, hat ein neues Amt angetreten. Seit einigen Tagen habe Welitschko die Leitung des Jaroslawler Stadtmuseums übernommen, „und das auf eigenen Wunsch“.
Wer der neue „Auslandsbürgermeister“ werde, sei noch nicht bekannt, so der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“, man werde aber baldmöglichst zu ihm Kontakt aufnehmen.
In einem Dankesbrief des Vorsitzenden des Hanauer Partnerschaftsvereins an Walerij Welitschko heißt es: „Die durch eine offizielle Städtepartnerschaft verbundenen Städte Jaroslawl und Hanau haben nicht zuletzt durch Deinen persönlichen Einsatz eine solch freundschaftliche, ja herzliche Dimension erhalten. Dafür möchte ich Dir im Namen unseres Vereins ‚Freundschaft mit Jaroslawl’ sehr herzlich danken und gleichzeitig die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass Du auch über den heutigen Tag hinaus für diese Städteverbindung Jaroslawl Hanau aktiv bleiben wirst und Deine persönlichen Erfahrungen zum Vorteil beider Städte einbringen kannst.“
 

03. 04. 2012

 PRESSEMITTELUNG

Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ gratuliert dem neuen Jaroslawler Oberbürgermeister Jewgeni Urlaschow zu seiner Wahl/fast 70 % der Stimmen sind vor allem Ergebnis einer Protestwahl/der neue OB war schon einmal in Hanau

 Der am letzten Sonntag in einer Stichwahl neu gewählte Jaroslawler Oberbürgermeister Jewgeni Urlaschow war schon einmal Hanau. Darauf verweist der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ in  einem Glückwunschschreiben an den Wahlsieger. (s. Brief in der Anlage)

2006 war Urlaschow als damaliger Stadtverordneter zusammen mit einer großen politischen Delegation aus Jaroslawl nach Hanau gekommen. Diese kam hierher„ um unsere politische Struktur und die kommunalen Verwaltungsabläufe kennen zu lernen“, wie Klaus Remer in seinem Brief hervorhebt.

Gleichzeitig betont der Vorsitzende des Hanauer Partnervereins: „wir sind davon überzeugt, dass wir zu Ihnen einen ähnlich guten Kontakt wie zu Ihrem Amtsvorgänger Viktor Wolontschunas finden werden“.

 In seiner Pressemitteilung weist Remer darauf hin, dass der neue Jaroslawler OB im ersten Wahlgang als unabhängiger Kandidat auftrat, zugleich aber die Unterstützung der Kommunistischen Partei hatte und rund 40% der Stimmen erhielt.

Klaus Remer: „Jetzt bei der Stichwahl hatte Urlaschow die Unterstützung weiterer Oppositionsparteien. Unsere Freunde in Jaroslawl bestätigen vor allem, dass diese OB-Wahl vor allem eine Protestwahl gegen die Partei ‚Einiges Russland’, also die ‚Putin-Partei’ war, einige Stimmen sprachen von Widerstandswahlen’ und einer ‚weit verbreiteten allgemeinen Unzufriedenheit’“.

 Von dem Partnerverein in Jaroslawl habe man aber auch die Information erhalten, dass  der neue Oberbürgermeister deutlich gemacht habe, dass er mit allen politischen Gruppierungen gut und konstruktiv zusammenarbeiten wolle. „Dies macht uns zuversichtlich, dass die guten Verbindungen zwischen Jaroslawl und Hanau, die ja sehr stark von unserem Partnerschaftsverein ‚Freundschaft mit Jaroslawl’ gepflegt werden, auch mit dem Nachfolger von Viktor Wolontschunas bestehen bleiben und sogar positiv weiterentwickelt werden können“, so Klaus Remer abschließend.
 

07. 03. 201

PRESSEMITTEILUNG

Jaroslawls Oberbürgermeister Wolontschunas scheidet Ende Mai nach 24 Jahren aus dem Amt/Stichwahl für die Nachfolge Ende März/Valentina Tereschkowa vertritt Jaroslawl in der Staatsduma

Viktor Wolontschunas wurde 1988, in der Zeit von Glasnost und Perestroika, in das Amt des Jaroslawler Oberbürgermeisters berufen. Darauf verweist der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ in einer Pressemitteilung. Bereits 1994 sei er in einer Direktwahl von der Jaroslawler Bevölkerung in seinem Amt bestätigt und in drei weiteren Wahlen ununterbrochen wiedergewählt worden.

Seine Amtszeit endet nun im Mai, denn in diesem Jahr trat er nicht mehr zur Wahl an. In einem Dankschreiben verweist der Vorsitzende des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ Klaus Remer auf die großen Verdienste dieses langjährigen Oberbürgermeisters für Hanaus russische Partnerstadt an der Wolga, aber auch auf dessen Einsatz für die Partnerschaft zwischen Jaroslawl und Hanau.  

In seinem Brief hob Remer für den Partnerschaftsverein vor allem dessen Verdienste um das 1000jährige Jubiläum 2010 hervor und betonte, dass Viktor Wolontschunas über sein Amt hinaus „sich bei vielen Menschen eine außerordentliche Wertschätzung erworben“ habe. Zugleich erinnerte Remer daran, dass er selbst seit 1992 fast jährlich Viktor Wolontschunas getroffen habe und dieser auch zwei Mal in Hanau gewesen sei.

Interessant sei, so Remer in seiner Pressemitteilung, dass der Jaroslawler OB bei der letzten Wahl zur Staatsduma kandidiert, aber nicht gewählt worden sei. Er kandierte auf der regionalen Jaroslawler Liste „Einiges Russland“, die Partei habe aber nur rund 30 % der Stimmen erhalten, sodass er bei dieser Listenwahl die Stimmen nicht ausreichen, um ins Parlament einzurücken. Die Stadt Jaroslawl werde nun nur mit einem Vertreter im Parlament repräsentiert. Dabei handelt es sich um Valentina Tereschkowa, der ersten Kosmonautin, die die Erde umkreiste, und zugleich um eine Ehrenbürgerin von Jaroslawl.

Remer betonte in seinem Brief an Wolontschunas: „Da ich viele Male selbst miterleben konnte, wie sehr die Menschen in Jaroslawl Valentina Tereschkowa lieben und verehren“, so werde doch Jaroslawl würdig in der Duma vertreten.

Bei der Wahl des Staatspräsidenten Wladimir Putin am letzten Sonntag fand gleichzeitig eine Wahl zum neuen Oberbürgermeister in Jaroslawl statt. Keiner der Kandidaten erhielt dabei eine absolute Mehrheit, darum kommt es Ende März zu einer Stichwahl.

Kandidieren werden dabei der Stadtverordnete Eugenij Urlaschow und der Abgeordnete der regionalen Duma Jakow Jakuschew. Letzterer gehört der Partei „Einiges Russland“ an, der erstere tritt als unabhängiger Kandidat an.

Klaus Remer hebt dabei hervor: „Eugenij Urlaschow war schon einmal mit einer Delegation in Hanau, das ist kein schlechtes Zeichen. Aber wir sind als Partnerschaftsverein davon überzeugt, wer auch immer gewählt wird, die guten Beziehungen zwischen Jaroslawl und Hanau werden bestehen bleiben.“

Hanau, den 10.1.2012

PRESSEMITTEILUNG

2012 wird als Doppel-Jubiläumsjahr vorbereitet/“Freundschaft mit Jaroslawl“ feiert seinen 20. Geburtstag/offizielle Städtepartnerschaft Hanau-Jaroslawl besteht 10 Jahre

 In einem Brief an die Mitglieder des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ sowie an alle Bürger, die über die Jahre großes Interesse an der Städtepartnerschaft zwischen Hanau und der russischen Stadt Jaroslawl zeigten, berichtete dieser Tage der Vorsitzende des Vereins Klaus Remer über die geplanten Aktivitäten des Vereins im Jahre 2012. Denn im Jahr 2012 ist ein Doppel-Jubiläum zu feiern: – 2012 wird der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ 20 Jahre alt, und die offizielle Städte-Partnerschaft zwischen Hanau und Jaroslawl, bekräftigt durch einen Stadtverordneten-Beschluss, besteht nunmehr 10 Jahre.

Rückblickend verwies Remer noch einmal darauf, dass 2011 erstmals seit vielen Jahren keine Delegation nach Jaroslawl entsandt wurde. Der Grund hierfür sei gewesen, dass die „Hanauer Tage in Jaroslawl 2010“ den Verein „viel Kraft gekostet haben, aber gottlob doch auch sehr erfolgreich waren“.

Für dieses Jahr sei nun die Reise einer großen Delegation für die Dauer einer Woche, etwa in der  Zeit  vom 30. 7. bis 06. 8., geplant. Da die Delegation maximal 25 Personen umfassen solle, empfehle der Vorstand, sich „möglichst frühzeitig zu melden, wenn Interesse besteht, bei dieser Reise dabei zu sein“.

Darüber hinaus sind für die Zeit vom 15. bis 22. 08. 2012 „Jaroslawler Tage“ in Hanau geplant. Der Vorstand des Partnerschaftsvereins in Jaroslawl soll für diese Zeit mit offiziellen Vertretern der Stadt Jaroslawl eingeladen werden. Mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky sei für diese „Jaroslawler Tage“ ein städtischer Empfang abgesprochen worden, so Vorsitzender Remer. Auch soll bei diesen „Jaroslawler Tagen“ am 18. August  das Vereins-Sommerfest stattfinden. Und gemeinsam mit der russischen Delegation will sich der Verein an der „Riverboat-Shuffle“ am 19. 8. beteiligen.

Mit dem Partnerverein in Jaroslawl werde derzeit geprüft, ob in dieser Zeit auch eine Verkaufsaktion von Majolika, Lackmalereien und Leinendecken aus Jaroslawl realisierbar ist. Überdies werde zusammen mit der Karl-Rehbein-Schule ein gemeinsames Konzert der KRS und der Sobinov-Musikschule Jaroslawl angestrebt, Ob dies tatsächlich gelinge, hänge „von internen Schulplanungen und Prüfungsterminen ab“, wie Vorsitzender Remer hervorhebt.

Der Leiter der Karl-Rehbein-Schule Jürgen Scheuermann, „zumal dieser ja auch Vereinsmitglied“ sei, und der Vorstand setzten sich aber dafür ein, einen auch für die Jaroslawler Musikschule umsetzbaren Termin zu finden.

Über diese „Jaroslawler Tage“ im August hinaus will der Verein „Freundschaft mit Jaroslawl“ im September wieder die „Gruppe Borisow“, die zu den Internationalen Amateur-Theater-Tagen kommen wird, für ein paar Tage betreuen. Die Theaterstudenten aus Jaroslawl, „die seit Jahren mit ihren wunderschönen Produktionen bei den Theatertagen beeindrucken, sind sehr an Hanau interessiert. Und wir haben so gute Erfahrungen mit den jungen Menschen aus Jaroslawl gemacht, dass wir sie gerne betreuen, und sind auch sicher, dass wir sie wieder alle privat unterbringen können“, unterstreicht Klaus Remer für den Partnerschaftsverein.

Im Dezember werde dann nach einem Jahr Pause wieder eine Bilderausstellung „unserer Jaroslawler Malerfreunde für die Zeit vom 5. bis zum 18. 12. 2012 organisiert“, so Remer abschließend.